Vier Tage für ein Endspurtwunder

Der Fliesenleger war das ganze Wochenende aktiv, der Gartenbauer hat vorher schon Gas gegeben und auch der Elektriker hat weitergemacht. Was bleibt sind dennoch unzählige Dinge, die bis in vier Tagen noch gemacht sein sollten. Ohne umfangreiche Offene-Punkte-Liste wird es also kaum eine Übergabe geben. Aber abwarten, jeder Tag hat ja 24 Stunden und die Löcher für die Fenstervergrößerung im Technikraum sind immerhin angezeichnet. Ich lasse also Bilder sprechen, schweige voller Hoffnung und lasse mich überraschen.

 

Wohngefühl mit Wandputz

Es wird gearbeitet, am Samstag! Die Unmutsbekundungen der letzten Wochen haben wohl Früchte getragen. Gegen 20 Uhr erreichte uns dann auch noch die Nachricht, dass wir jetzt Bautüren haben. Nachdem dem Nachbarn vor Kopf eine Innenwand von irgendwelchen Idioten zerstört wurde, ist das wohl besser so.

Was ist passiert? Elektrik und Sanitär haben nach den Wänden auch die Bodenarbeiten fürs Erste abgeschlossen und die Verputzer haben den Großteil der Wände bereits verschlossen. Ein ganz neues Wohngefühl ist entstanden. Das schon fast darüber hinwegtäuscht, dass wir noch mindestens vier Monate vor uns haben. Heute mal im Panoramamodus eine kleine Zimmerauswahl. Nächste Woche hoffentlich dann erste Bodendetails (Dämmung für den Estrich soll gelegt werden) plus Kamin. Abwarten!

Ach richtig. Das Miethäuser-Ensemble die Straße runter scheint nach mehrfachem Wieder-Aufmachen der Außenfassade nun auch bald einzugsfertig. Inklusive Bäumen und Spielplatz, ganz wie es die deutschen Bauämter verlangen…

Fenster fix. Letzte Runde für Elektro und Sanitär – die Wände werden verschlossen

Die große Fensterfront hat es jetzt auch ins Haus geschafft. Was Elektriker und Sanitär motiviert, wenigstens die Verlegung der Wandleitungen abzuschließen. Der Verputzer steht schon in den Startlöchern, hat Vorwände vorbereitet, die Wände gelb bepinselt und – Überraschung – noch einen Raum geschaffen: Koffer-Raum unter der Treppe im UG.

Die Ziellinie wurde unterdessen in den September geschoben. Wir bleiben dran und beobachten den Fortschritt.

Noch mehr Kabel und Rohre. Weiteres weiter offen. Hoffen.

Was ein wunderschöner Frühsommertag. Also betrachten wir die Dinge mal positiv: Es ist wieder ein bisschen was passiert in Sachen Fenster, Sanitär, Elektro. So haben wir zum Beispiel bereits einen Außenwasserhahn und sämtliche Unterputz-WC-Elemente. Dass Letztere nicht alle so ganz da stehen, wo sie stehen sollten, lassen wir ebenso über unseren Auftragnehmer klären wie die fehlende Außenjalousie im Büro oben (fehlt wohl doch wieder ein Gerüst) und das immer noch nicht ganz aufgeräumte Außengelände (die Stadt beklagt das). Fenster diskutieren wir, wenn sie für fertig erklärt werden. Und mit den Nachbarn müssen wir wohl mal über die Außenbereiche sprechen – ihr Keller ist doch ein Stückchen höher als unserer… Um positiv zu enden: Unsere Aussicht aus Schlafzimmer und Küche bleibt tatsächlich unverbaut schön. Und ein Schmetterling in Bau-Tarnfarben behält für uns den Fortschritt im Blick. Schön!

Und ach ja, wir haben mal eine Vorauswahl in Sachen Pflastersteine getroffen – vorbehaltlich der Meinung des noch zu findenden Gartenbauers. Schön?!

Fenster. Endlich. Fast. Und Strom und Sanitär machen auch weiter. Puuh.

Die Fenster sind drin. Juhu! Nur das große Kunststück im Wohnbereich ist schiefgegangen. Versuch eines neuen Einbaus ist für nächste Woche angesetzt. Die Strom-Männer sind fleißig und noch mal vor Ort alles mit uns durchgegangen. Sanitär hat ebenfalls angefangen, man könnte also wieder von Fortschritt sprechen. Zurückhaltende Freude kommt auf, auch wenn die Realität sich immer deutlicher von der 3D-Animation entfernt. Es wird Realität. Mehr können wir wohl nicht erwarten. Und lange müssen wir hoffentlich auch nicht mehr warten! Es wird.