Die Trockenzeit wird genutzt – Vorwände gestellt, Kabel gezogen, noch mehr Putz

Der Estrich trocknet weiter, wenngleich die Trocknungs-Beschleuniger durch plötzlich zu schwach gewordenen Baustrom vorerst nicht eingesetzt werden können. Wände und Decken werden zunehmend glatt und einheitlich, auch die Vorwände sind fast alle an ihrem Platz. Die eine vielleicht nicht ganz richtig, das Foto ist kein Scherz… Aber das sollte sich richten lassen. Unsere direkten Nachbarn haben derweil Richtfest gefeiert und zwei weitere Baugruben werden ausgehoben – die Unterhaltung mit Baugeschichten ist also auch nach Einzug gesichert. Die Stadt trägt schon das Ihre dazu bei: Für 110m Straßenbelag (noch nicht der vor unserem Haus, sondern der erste Teil der Straße von der Hauptstraße gesehen, wo die Mietshäuser auf Bezug warten), sind sage und schreibe 8 Wochen Bauzeit angesetzt. Bei der aktuellen Hitze sollte man sich ja auch nicht zu sehr beeilen 🙂 Diesbezüglich hat Paul beim Blick auf den Verputzer durchs Fenster auch schon entrüstet festgestellt: „Der Bauarbeiter hat sein T-Shirt ausgezogen!“ Leider kein Highlight. Aber verständlich.

 

Der Estrich trocknet – Countdown läuft!

Es wird langsam echt. Fußbodenheizung und -aufbau inklusive Estrich sind fertig. Am Freitag wurde der Kamin noch verputzt und die ersten Zimmerdecken verspachtelt. Jetzt heißt es wieder warten – auf dass der Boden schnell trocknet. Ein paar Vorwände fehlen noch, dann geht die Gestaltung los.

Wir diskutieren entsprechend fleißig Wandfarben und Tapeten und je nach Tagesform, wenn wir uns festlegen müssen, könnte es ein bisschen bunt werden. Die Küche ist vermessen, die Terrassenbeschattung in Vorbereitung, Einbauschränke in Planung. Das Ziel ist jetzt auch definiert: Pauls neuer Kindergarten begrüßt uns am 10. September. Mehr als 1-2 Wochen Pendeln wollen wir nicht. Daumen drücken!

Ach und die lieben Nachbarn, die werden aktiver. In die Baustelle vor Kopf ist die Familie eingezogen (sie bauen aber noch), die zwei anderen in direkter Nähe kommen gut voran und zwei weitere Baustellen sind eröffnet. Demnächst wird die Stadt den ersten Teil der Straße ausbauen und es kann dann vorübergehend nur über den Feldweg angefahren werden. Wir machen uns dann also ein Bild von der städtischen Bauprojektleitung 🙂

Wohngefühl mit Wandputz

Es wird gearbeitet, am Samstag! Die Unmutsbekundungen der letzten Wochen haben wohl Früchte getragen. Gegen 20 Uhr erreichte uns dann auch noch die Nachricht, dass wir jetzt Bautüren haben. Nachdem dem Nachbarn vor Kopf eine Innenwand von irgendwelchen Idioten zerstört wurde, ist das wohl besser so.

Was ist passiert? Elektrik und Sanitär haben nach den Wänden auch die Bodenarbeiten fürs Erste abgeschlossen und die Verputzer haben den Großteil der Wände bereits verschlossen. Ein ganz neues Wohngefühl ist entstanden. Das schon fast darüber hinwegtäuscht, dass wir noch mindestens vier Monate vor uns haben. Heute mal im Panoramamodus eine kleine Zimmerauswahl. Nächste Woche hoffentlich dann erste Bodendetails (Dämmung für den Estrich soll gelegt werden) plus Kamin. Abwarten!

Ach richtig. Das Miethäuser-Ensemble die Straße runter scheint nach mehrfachem Wieder-Aufmachen der Außenfassade nun auch bald einzugsfertig. Inklusive Bäumen und Spielplatz, ganz wie es die deutschen Bauämter verlangen…

Fenster fix. Letzte Runde für Elektro und Sanitär – die Wände werden verschlossen

Die große Fensterfront hat es jetzt auch ins Haus geschafft. Was Elektriker und Sanitär motiviert, wenigstens die Verlegung der Wandleitungen abzuschließen. Der Verputzer steht schon in den Startlöchern, hat Vorwände vorbereitet, die Wände gelb bepinselt und – Überraschung – noch einen Raum geschaffen: Koffer-Raum unter der Treppe im UG.

Die Ziellinie wurde unterdessen in den September geschoben. Wir bleiben dran und beobachten den Fortschritt.

Noch mehr Kabel und Rohre. Weiteres weiter offen. Hoffen.

Was ein wunderschöner Frühsommertag. Also betrachten wir die Dinge mal positiv: Es ist wieder ein bisschen was passiert in Sachen Fenster, Sanitär, Elektro. So haben wir zum Beispiel bereits einen Außenwasserhahn und sämtliche Unterputz-WC-Elemente. Dass Letztere nicht alle so ganz da stehen, wo sie stehen sollten, lassen wir ebenso über unseren Auftragnehmer klären wie die fehlende Außenjalousie im Büro oben (fehlt wohl doch wieder ein Gerüst) und das immer noch nicht ganz aufgeräumte Außengelände (die Stadt beklagt das). Fenster diskutieren wir, wenn sie für fertig erklärt werden. Und mit den Nachbarn müssen wir wohl mal über die Außenbereiche sprechen – ihr Keller ist doch ein Stückchen höher als unserer… Um positiv zu enden: Unsere Aussicht aus Schlafzimmer und Küche bleibt tatsächlich unverbaut schön. Und ein Schmetterling in Bau-Tarnfarben behält für uns den Fortschritt im Blick. Schön!

Und ach ja, wir haben mal eine Vorauswahl in Sachen Pflastersteine getroffen – vorbehaltlich der Meinung des noch zu findenden Gartenbauers. Schön?!

Fenster. Endlich. Fast. Und Strom und Sanitär machen auch weiter. Puuh.

Die Fenster sind drin. Juhu! Nur das große Kunststück im Wohnbereich ist schiefgegangen. Versuch eines neuen Einbaus ist für nächste Woche angesetzt. Die Strom-Männer sind fleißig und noch mal vor Ort alles mit uns durchgegangen. Sanitär hat ebenfalls angefangen, man könnte also wieder von Fortschritt sprechen. Zurückhaltende Freude kommt auf, auch wenn die Realität sich immer deutlicher von der 3D-Animation entfernt. Es wird Realität. Mehr können wir wohl nicht erwarten. Und lange müssen wir hoffentlich auch nicht mehr warten! Es wird.

Unter Strom

Eindruck heute: Der Schnee von gestern liegt noch, Fenster und Sanitär könnten also gefährdet sein. Freude vorgestern: Dafür ist das ganze Haus inzwischen unter Strom gesetzt. Hoffen wir, irgendwer behält bei dem Kabelaufkommen den Überblick…

Und auch die Stadt war aktiv – da schaut ein Wasserzähler aus dem Boden vorm Haus.

Ein paar hübsche Details in Bildern. Neuigkeiten dann hoffentlich zum Wochenende.